David Steinbacher
meerblau


Man muss seinen Standpunkt schon genau kennen, wenn man etwas über das Meer aussagen möchte, sich ein Bild von etwas machen möchte, das sich in ständiger Bewegung befindet und dabei gerade mal die Oberfläche zeigt, die auf die unermessliche Tiefe verweist, die unter ihr liegt.
Andreas Wagner

Dieses Künstlerbuch ist blau. Blau wie das Meer, blau wie der Himmel, blau wie die Blaue Stunde. So wird die magische Zeitspanne kurz vor Sonnenaufgang und kurz nach Sonnenuntergang genannt, in der David Steinbachers Zyklus „Meerblau“ entstanden ist. Der Künstler hat dafür an verschiedenen Küsten Europas das Meer fotografiert; 20 davon sind in dem Buch enthalten. Alle Bilder wurden mit der immer gleichen Blende und einer Belichtungszeit von exakt 60 Sekunden aufgenommen. Die Horizontlinie scheint den Bildraum in zwei Hälften zu teilen, sie markiert den mehr oder weniger fließenden Übergang von Meerblau in Himmelblau. Die romantisch-kühle Poesie von David Steinbachers Meerfotos korrespondiert mit begleitend dazu entstandenen Gedichten von Mathilde Egitz sowie mit analytischen Texten von der Kunsthistorikerin Eva Maria Stadler und dem Musikwissenschaftler Andreas Wagner.

In der auf 25 Stück limitierten Vorzugsedition liegt dem Buch der nummerierte Abzug eines weiteren Fotos aus dem Zyklus im Format 20 x 20 cm bei.



Hardcover, ca. 80 Seiten, Deutsch, mit 20 Farbfotos, 21 x 26 cm
Gedichte von Mathilde Egitz, Texte von Eva Maria Stadler, Andreas Wagner
Gestaltung: Annja Krautgasser
Wien, 2021
ISBN 978-3-9504385-4-3


Preis
25 Euro Künstlerbuch
130 Euro Vorzugsedition Buch und Fotoabzug (Auflage 25 Stück)
inkl. ges. vorgeschriebener UST
+ Porto

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PRESSESTIMME
„Die Stunde, in der Blau mehr als eine Farbe ist.
Es sind wunderbar stille Bilder, die alle mit derselben Blende und Belichtungszeit von exakt 60 Sekunden aufgenommen worden sind. (…) Was die 20 Bilder eint, ist der Horizont, der die Meere mit den Himmeln verbindet. (…) Die Momente, die Steinbacher eingefangen hat, sind unwiederbringlich, wann auf die Sekunde genau diese waren, ist nachlesbar.“
(Tiroler Tageszeitung)